3D-Scanner tasten Oberflächen ab und liefern ein Netz für CAD oder Druck. Sie unterscheiden sich im Messprinzip und in der kleinsten Struktur, die sie noch auflösen, dazu in der Objektgröße, die in einen Durchgang passt. Spiegelnde und tiefschwarze Flächen brauchen fast immer ein Mattierspray.
Messprinzip
Streifenlichtscanner projizieren ein Muster und rechnen aus dessen Verzerrung die Form. Sie arbeiten schnell und liefern viele Punkte, kommen mit spiegelnden Flächen aber schlecht zurecht. Laserlinienscanner ziehen Linien über das Objekt. Sie vertragen Glanz und dunkle Oberflächen besser und erfassen größere Bauteile, brauchen dafür mehr Zeit.
Angaben im Datenblatt
Punktabstand und Genauigkeit sind zwei verschiedene Werte. Der Punktabstand entscheidet, wie fein eine Struktur erkennbar bleibt. Die Genauigkeit sagt, wie maßhaltig das Ergebnis über das ganze Objekt ist. Für Miniaturen zählt der erste Wert, für Passteile im Reverse Engineering der zweite.
Aufnahmeart
Handgeführte Scanner umlaufen das Objekt und setzen die Aufnahmen über Merkmale oder Marker zusammen. Ein Drehteller nimmt kleinere Teile auf und liefert gleichmäßige Überlappung. Objekte ohne markante Kanten brauchen Marker, weil die Software sonst die Orientierung verliert.
Oberflächen vorbereiten
Glanz und Transparenz werfen zu wenig Licht zurück, tiefes Schwarz ebenso. Mattiersprays legen einen dünnen Film auf. Selbstverflüchtigende Varianten lösen sich nach Stunden wieder auf.
Hersteller
Revopoint und 3DMakerPro bauen kompakte Handscanner für den Einstieg. Shining 3D und die Einstar-Reihe zielen auf größere Objekte und professionelle Nacharbeit. AESUB liefert die Sprays dazu.