Metallrohlinge zum Gravieren: Namensschilder und Anhänger aus Edelstahl, vorbereitet für die Bearbeitung mit dem Lasergravierer. Vor dem Kauf zählt, welche Laserquelle du hast, denn blankes und beschichtetes Metall verhalten sich unter Diodenlaser und Faserlaser grundverschieden.
Laserquelle entscheidet
Ein Faserlaser bei 1064 nm markiert blanken Edelstahl direkt und hinterlässt je nach Pulsdauer eine dunkle oder farbige Gravur. Ein Diodenlaser bei 455 nm wird von blankem Metall größtenteils reflektiert. Er arbeitet auf Rohlingen mit Beschichtung oder mit Markierspray, das beim Erhitzen als dauerhafte Schicht auf der Oberfläche einbrennt.
Beschichtet und blank
Schwarz beschichtete Schilder gravierst du im Abtrag: Der Laser entfernt die Deckschicht, das helle Metall darunter tritt hervor. Das geht mit geringer Leistung und hohem Tempo. Blanke Rohlinge verlangen mehr Leistung, mehrere Durchgänge und exakten Fokus.
Aufspannung
Dünnes Metall verzieht sich unter Wärme kaum, rutscht aber leicht. Klemme die Rohlinge oder lege sie in eine gedruckte Aufnahme, damit alle Teile einer Serie an derselben Stelle liegen. Bei Anhängern ist die Bohrung der sinnvolle Bezugspunkt, nicht die Außenkante.
Absaugung
Beim Abtragen von Beschichtungen entsteht feiner Staub aus Lack und Metall. Absaugung einschalten, und Markierspray nur bei Lüftung verarbeiten.